11.06.2012 campus-leben

50 Jahre mediacampus – 50 Jahre Buchgeschichte(n)

Jubiläumsfeier am Campus

Der offizielle Teil der Jubiläumsfeier begann um 16 Uhr mit einem Festakt in der Mensa. Durch das Programm führte mit viel Charme und Witz Börsenblatt-Chefredakteur Torsten Casimir. In ihrer Festrede lobte die frisch vereidigte Kultusministerin Beer die Arbeit am Campus und betonte, dass gerade die engagierte Arbeit an privaten Berufsschulen auch immer auf das staatliche Schulwesen Einfluss nimmt. Sie zeigte offen ihre große Begeisterung für die Buchbranche und verriet: „Ich bin zwischen Büchern groß geworden.“ Die Ministerin betonte besonders „die technologische Offenheit“ und den „praxisorientierten Ansatz“ des mediacampus. Im Anschluss an den Festakt nahm sie sich die Zeit mit der Geschäftsführerin Monika Kolb-Klausch und Hauptgeschäftsführer Alexander Skipis einen ausführlichen Rundgang über den Campus zu machen.

In den folgenden Grußworten wurden zahlreiche Erinnerungen wieder hervorgeholt. Umrahmt von der Band „The Prophet and The Prophets“ gratulierten die Redner dem mediacampus bzw. der Buchhändlerschule, wie sie noch immer von  vielen genannt wird. So erinnerte sich Susanne Bez (Prokuristin/Geschäftsleitung, G. Umbreit) sehr charmant an „ihren“ Sommer in der Buchhändlerschule, nächtliche „Nackenbeißer-Lesecontests“ und Ausflüge zum Kneippbad auf dem Lohrberg eingeschlossen. Auch Hermann-Arndt Riethmüller (Geschäftsführer, Osiandersche Buchhandlung) gab einen Einblick in die begeisterten Berichte der Osiander-Auszubildenden, die besonders den ganz eigenen Unterricht am mediacampus lobten. Riethmüllers Fazit: „Die Buchhändlerschule ist ein Erlebnis“.

Mit einem spontanen Programmpunkt endete der offizielle Veranstaltungsteil: Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, dankte der mediacampus-Leiterin Monika Kolb-Klausch, für ihren zupackenden Einsatz in den vergangenen fünf Jahren und bezeichnete sie als „Wirbelwind“, ohne deren Einsatz der Transformationsprozess von der Buchhändlerschule zum modernen mediacampus nicht möglich gewesen wäre.

Am Abend wurde dann kräftig gefeiert. Ob bei den Lesungen in der Piperlounge, beim Kicker- oder Tischtennisturnier oder auf den Tanzflächen - die Gäste, darunter viele ehemalige Schüler, hatten ihren Spaß. Und so wurden am Abend – ganz nebenbei – viele neue Kontakte geknüpft und alte Freundschaften wieder aufgefrischt. Der Campus ist eben als „Ort der starken sekundären Effekte“ nicht zu unterschätzen, wie es Uwe Rosenfeld (S. Fischer Verlage) schon am Nachmittag formulierte.

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